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Fortuna beendet den Nord-Fluch und bleibt ohne Gegentor!

Fortuna beendet den Nord-Fluch und bleibt ohne Gegentor!

Was für ein Pokalauftakt für unsere Fortuna! 

Sterkrade-Nord – Fortuna Bottrop 0:3 (0:1)

Was für ein Pokalauftakt für unsere Fortuna! Die Rot-Weißen haben ihren Auswärtsfluch bei Sterkrade-Nord beendet und sich mit einem überzeugenden 3:0 (1:0) für die nächste Runde des Kreispokals qualifiziert. Noch wichtiger aus Bottroper Sicht: Die Fortuna spielte erstmals seit längerer Zeit auf fremdem Platz nicht nur erfolgreich, sondern auch zu null.

Dabei mussten die Gäste zunächst einiges aushalten. Sterkrade-Nord erwischte den besseren Start und kam in der ersten Hälfte zu guten Möglichkeiten. Fortuna-Keeper Cedric Lohe musste mehrfach sein Können zeigen. Gleich zweimal rettete zudem das Aluminium für die Bottroper.

Doch die Fortuna blieb ruhig und schlug selbst zu.

In der 12. Minute fasste sich Stefan Pitkowski ein Herz. Sein Schuss aus rund 18 Metern schlug zur 1:0-Führung ein. Die Partie blieb anschließend offen, Nord drängte auf den Ausgleich, doch die Bottroper Defensive hielt stand. Und wenn es doch einmal gefährlich wurde, war Lohe zur Stelle.

Für reichlich Gesprächsstoff sorgte die 42. Minute. Rund 30 Meter vor dem Nord-Tor bekam Fortuna einen Freistoß zugesprochen. Die Gäste führten den Ball schnell aus und überraschten damit die Gastgeber. Nord konnte die daraus entstehende Großchance nur durch ein Foul stoppen. Der Schiedsrichter zeigte sofort auf den Elfmeterpunkt. Doch nach heftigen Protesten der Hausherren nahm der Unparteiische seine Entscheidung wieder zurück. Seine Begründung: Der Ball sei noch nicht freigegeben gewesen. Eine kuriose Szene, durch die Fortuna um die große Möglichkeit auf das 2:0 gebracht wurde.

So ging es mit der knappen Führung in die Pause.

Nach dem Seitenwechsel musste die Fortuna zunächst personell reagieren. Der starke Cedric Lohe blieb leicht angeschlagen in der Kabine. Für ihn kam Niklas Schuhmacher ins Tor. Der Wechsel brachte keinen Bruch ins Fortuna-Spiel. Im Gegenteil: Die Rot-Weißen zündeten nun ein regelrechtes Feuerwerk. Die Stempel-Elf spielte eine konstant starke zweite Hälfte, gewann zunehmend die Zweikämpfe und setzte Nord immer stärker unter Druck.

In der 52. Minute brachte Trainer Sebastian Stempel Emre Kilic für Nick Sommer. Der eingewechselte Offensivspieler sorgte sofort für mächtig Wirbel. 56. Minute: Kilic setzte im Strafraum energisch nach, eroberte sich den Ball und legte geschickt auf Lennart Jablonski ab. Der blieb cool und spitzelte die Kugel mit der Fußspitze über die Linie. 2:0 für Fortuna!

Nur drei Minuten später folgte der nächste Nackenschlag für die Gastgeber. 59. Minute: Emre Kilic war auf und davon, lief alleine auf das Nord-Tor zu und konnte nur durch ein klares Foul gestoppt werden. Diesmal gab es keine Diskussion: Elfmeter für die Fortuna. Hannes Ostgathe übernahm die Verantwortung und verwandelte souverän zum 3:0. Damit hatte die Fortuna den Nordlern endgültig den Zahn gezogen.

Besonders auffällig war nach seiner Einwechslung Emre Kilic. Der Offensivspieler war in der zweiten Hälfte kaum auszuschalten. Gleich zweimal lief Kilic anschließend noch alleine auf das Sterkrader Tor zu und vergab jeweils eine weitere glasklare Möglichkeit.

Und dann wurde es noch mal kurios.

Bei der dritten nahezu identischen Szene startete Kilic aus der eigenen Hälfte und hatte plötzlich freie Bahn Richtung Nord-Tor. Der Schiedsrichter pfiff jedoch Abseits. Eine klare Fehlentscheidung. Kurz darauf erkannte der Unparteiische seinen Fehler und korrigierte seine Entscheidung. Die Fortuna durfte daraufhin tatsächlich noch einmal am eigenen Strafraum mit dem Spiel beginnen.

Eine äußerst ungewöhnliche Szene, die für Verwunderung sorgte und gleichzeitig zeigte, wie viel Tempo inzwischen im Fortuna-Spiel steckte. Am Ende blieb es beim 3:0. Ein Ausrufezeichen zum Pflichtspielauftakt.

Für die Fortuna war dieser Pokalsieg mehr als nur der Einzug in die nächste Runde. Die Rot-Weißen haben den unangenehmen Auswärtsfluch im Nordler-Park erfolgreich beendet. Das sagt das Trainerteam zum Pflichtspielerfolg:

„Die Jungs haben eine harte Vorbereitung hinter sich. Ein Riesenrespekt an die Mannschaft, bei sehr schweren Bedingungen von den Temperaturen so zu spielen. Wir haben es hinten raus sehr ordentlich gespielt. Am Ende wäre ein noch höheres Ergebnis möglich gewesen. Wir haben einen guten Start in die Saison gefunden und gezeigt, dass mit uns zu rechnen ist! Es waren sehr viele Fortunen da. Danke für diesen Support!“

 

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PH

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